Ausbau-Beiträge in der Kritik

Freie Wähler ehren langjährige Mitglieder – MdL Jutta Widmann nennt Ziele der Landespartei
Alfons Jäger 21.11.2017 | Stand 20.11.2017, 18:19 Uhr
Langjährige Mitglieder wurden bei den FW geehrt: (v. li.) die Vorsitzenden Werner Lechner und Walter Unterhuber, MdL Jutta Widmann, Horst Eichinger, Jürgen Jeitner, Peter Kreuzer, Hans Eckl-Langrieger, Bert Strohhammer und Josef Straßer. − Foto: Jäger
Langjährige Mitglieder wurden bei den FW geehrt: (v. li.) die Vorsitzenden Werner Lechner und Walter Unterhuber, MdL Jutta Widmann, Horst Eichinger, Jürgen Jeitner, Peter Kreuzer, Hans Eckl-Langrieger, Bert Strohhammer und Josef Straßer. − Foto: Jäger

Kirchdorf. Eine gut besuchte Jahresversammlung der Freien Wähler im Inntalhof durften die Orts-Vorsitzenden Werner Lechner und Walter Unterhuber eröffnen. Im Mittelpunkt stand die Ehrung langjähriger Mitglieder.

In ihrem Grußwort griff MdL Jutta Widmann aus Landshut zwei Themen aus dem Landtag heraus. "Für uns ist die Bildungspolitik die Nummer eins", begann sie und monierte, dass die "Mobile Reserve" an Lehrern permanent ausgebucht sei. Sie erwartet eine bessere Bezahlung der Grundschullehrer. "Viele Lehrkräfte wandern in andere Bundesländer ab, weil bei uns die Lehrer oft erst wenige Tage vor Schulbeginn erfahren, ob sie denn überhaupt angestellt und wo sie dann eingesetzt werden."

 

Ein andere Aufgabe sieht die Landtagsabgeordnete in der Abschaffung der Straßenausbaubei-tragssatzungen. Als Lösung schwebe ihr vor, dass der Anteil aus der Kfz-Steuer für die Straßenreparaturen erhöht werde. Dazu merkte Walter Unterhuber an, dass Kirchdorf 60 Kilometer Straße zu unterhalten habe: "Davon ist einiges kaputt. Die Freien Wähler sollten diese Forderung im Wahlkampf stellen."

 

FW-Kreisrat Werner Schießl berichtete von Themen, die den ganzen Landkreis betreffen, etwa den Berufsschul-Neubau in Pfarrkirchen, die Krankenhäuser und den Kreishaushalt. Gemeinderat Max Gantner informierte aus dem Bauausschuss: "Die Schäden vom Hochwasser werden beseitigt und praktisch in den Urzustand zurückgesetzt. Sinnvoller wäre, wenn gleich Verbesserungen eingebaut würden, aber dies wird nicht gefördert." Den Wirtschaftsbericht zum Seniorenheim Ritzing sieht er "auf Ziel". Das Seniorenheim sei gut ausgelastet.

 

Für den Rechnungsprüfungsausschuss lobte Gerhard Spannbauer: "Der Verwaltung kann ich sagen, mit Herrn Übel (Anm.: Geschäftsführender Beamter der Gemeinde) haben wir den richtigen Mann an der Seite. Es wurde sehr gute Arbeit gemacht."

Als große Themenstellungen kommen laut Walter Unterhuber das Seniorenheim und die Bypasswasserleitung auf die Kommune zu. Zur zweiten Hauptwasserleitung stellte er fest: "Diese ist unbedingt notwendig und kostet uns einige 100000 Euro." Ein Teil der Kosten müsse dabei auf die Bürger umgelegt werden.

 

Zum "Hangrutsch" in Stadleck wusste er, dass jüngst der Besitzer das Grundstück der Gemeinde geschenkt hat und nun die Kommune tätig werden könne. Der Einbau von Spundwänden sei avisiert.

Schließlich gingen Unterhuber und Lechner auf den Landtagswahlkampf im nächsten Jahr ein. Geeignete Kandidaten müssen aufgestellt werden. Auch auf 2020 werde schon der Blick gerichtet, wenn die Gemeinderatswahlen anstehen.

 

Zuletzt wurden Ehrungen für langjährige Mitglieder ausgesprochen. Urkunden vom Landesverband und Anstecknadeln händigte Jutta Widmann aus. Für zehn Jahre: Horst Eichinger, Jürgen Jeitner, Peter Kreuzer, Hans Eckl-Langrieger und Werner Lechner. Seit 25 Jahren dabei sind: Josef Straßer, Bert Strohhammer, Franz Schmidlehner, Herbert Nöbauer und Hans Rottenaicher. 15 Jahre dabei ist Josef Schlehaider. Und eine besondere Urkunde wird noch dem 95-jährigen Sepp Auer übergeben, der Gründungsmitglied des Ortsverbands war und seit 40 Jahren dabeigeblieben ist.

 

Eine Tafel mit historischen Aufnahmen und Informationen wollen die Freien Wähler demnächst am Inndamm bei Seibersdorf aufstellen, um an die einstige "Überfuhr" mit Plättern über den Fluss nach Winklham zu erinnern. Dies war nach dem Krieg eine wichtige Verbindung auf dem Weg nach Burghausen und Altötting.

Unter den Gästen war auch Bürgermeister Willibald Galleitner aus Stubenberg.

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