Presseberichte
Pressebericht vom 29-03-2012 PNP Lokalteil

Freie Wähler besuchen den Landtag
Kirchdorf. Einen interessanten Nachmittag erlebte eine Gruppe der Freien Wähler, als sie sich auf den Weg nach München in den Bayerischen Landtag machte. Auf Einladung von MdL Jutta Widmann (vorne, Mitte) bei der Weihnachtsfeier der Freien nahm man diesen Termin wahr und so durfte der Chef der Freien in Kirchdorf, Walter Unterhuber (vorne, 2. v. li.), mit Fraktionssprecher Eduard Kainzelsperger (vorne, 3. v. re.) 24 interessierte Damen und Herren im Bus begrüßen. Beeindruckt zeigten sich diese bei der Führung durch den Landtag und einer Plenarsitzung, die sie auf der Besuchertribüne verfolgen konnten. Im Anschluss wurde bei einer Diskussionsrunde rege mit der Landtagsabgeordneten über verschiedenste Themen diskutiert. Unterhuber bedankte sich bei Widmann für die Einladung sowie die Übernahme von Buskosten und Abendessen. Der Ausflug klang in geselliger Runde in einer Landgaststätte aus. Und dass die Freien daheim noch einen Einkehrschwung bei der "Frieda", dem Gasthaus Schönhofer in Machendorf, machten und die Fahrt Revue passieren ließen, gehört bei ihren Ausflügen einfach dazu. − hmo /Foto: Lenk
Pressebericht vom 08-12-2011 PNP Lokalteil
MdL Jutta Widmann (sitzend, rechts), der Vorsitzende der Freien Wähler in Kirchdorf, Walter Unterhuber (links) und Fraktionssprecher Eduard Kainzelsperger (rechts) mit den Geehrten, unter ihnen Gründungsmitglied Heinrich Burgstaller (3. von rechts).Foto: Hopfenwieser
"Ihr habt das Fundament gebildet"
Lob von MdL Jutta Widmann − Freie Wähler ehren langjährige Mitglieder bei Weihnachtsfeier
Kirchdorf. Die Weihnachtsfeier der Freien Wähler nahm Vorsitzender Walter Unterhuber zum Anlass, um langjährige, treue Mitglieder mit Ehrenurkunde und Anstecknadel zu ehren. Ihm zur Seite stand dabei Landtagsabgeordnete Jutta Widmann, die sich über die große Anzahl von Besuchern freute. Es sei bestimmt nicht einfach gewesen vor 20 oder 30 Jahren Freier Wähler zu sein, meinte sie und zollte den Gründern Respekt für ihre Courage.
Widmann ging auf die Vertretung der Freien bis in den Landtag ein. "Ihr habt das Fundament gebildet. Macht weiter so", dankte sie den Anwesenden und ehrte im Namen des Landesverbandes folgende Mitglieder für ihre Treue und langjährige Mitarbeit mit "Bronze": Michael Wiedorfer, Josef Schlehaider und Robert Gring. Die Silberne Nadel ging an Max Gantner, Werner Forster, Ludwig Buchner, Johannes Bradler, Ferdinand Gruber, Inge Gruber, Johann Horner, Fraktionssprecher Eduard Kainzelsperger, Walter Maschberger, Herbert Nöbauer, Hermann Prebeck, Hans Rothenaicher, Franz Schmidlehner, Gemeinderat Gerhard Spannbauer, Josef Straßer, Gemeinderätin Josefine Strohhammer und Albert Strohhammer.
Gold gab‘s für Gründungsmitglieder bzw. für jene, die kurz darauf die Freien Wähler stärkten: Heinrich Burgstaller, Günter Strohhammer, Gemeinderat Josef Maier, Ludwig Hufnagl, Reinhold Huber, Manfred Grätz, Lorenz Fesl, Berta Baumgartner, Arnold Baumgartner, Rudolf Arentzen und Josef Auer sen.
Etwa 15 Leute trafen sich am 24. Januar 1978 zur Gründungsversammlung der damaligen Christlichen Wählergemeinschaft, aus der später die Freie Wählergemeinschaft entstand, hatte Unterhuber in Erfahrung gebracht. Er dankte seinem Vize Torsten Erlemeier, der die Hauptarbeit geleistet hatte, um das längst fällige Vorhaben der Mitgliederehrungen erstmals in die Tat umzusetzen. Als Gründungsmitglied gewährte Heinrich Burgstaller einen kleinen Einblick in die Zeit der Christlichen, deren Gruppierung mit den Jahren immer schwächer wurde, bzw. der späteren Freien sowie die damals nicht gerade harmonischen Gemeinderatssitzungen.
Burgstaller hat das Logo der Freien Wähler mitentworfen und entscheidend an der Ausarbeitung der Satzung mitgearbeitet. Ziel war es, jüngere Leute und andere Fraktionen in das Gremium zu bringen und "den alten Zoff nicht mehr mitzutragen".
Die Freien Wähler bekamen immer mehr Aufschwung und derzeit sind sie mit sieben Personen im Gemeinderat vertreten. Burgstaller wünschte den aktiv Tätigen weiterhin eine gute Hand und auf Landesebene viel Erfolg.
Unterhuber verwies auf das Jahr 2012, in dem erneut eine Betriebsbesichtigung vorgesehen sei. Eine Überraschung und vorzeitiges Weihnachtsgeschenk hatte MdL Widmann für die Freien dabei: 25 Personen dürfen am 15. März den Landtag besuchen, was mit Applaus aufgenommen wurde. Außerdem verwies sie auf die zurzeit laufende Aktion der Freien Wähler auf Zulassung eines Volksbegehrens, das sich für die Abschaffung der Studiengebühren einsetzt.
Nach dem offiziellen Teil genoss man das reichhaltige Weihnachtsbuffet, Punsch und Plätzchen in geselliger Runde.
Pressebericht vom 26-10-2011 PNP Lokalteil

Werksbesichtigung der Freien Wähler bei OMV
Kirchdorf. Einen interessanten Einblick in Werk und Arbeit der OMV verschafften sich die Freien Wähler aus Kirchdorf. Fraktionssprecher Eduard Kainzelsperger organisierte die Werksbesichtigung, zu der sich rund 30 Teilnehmer anmeldeten. Seit Jahren gehört die Betriebsbesichtigung einer heimischen Firma zu den beständigen Terminen im Veranstaltungskalender. Bei der Werksführung berichteten zwei Herren der OMV detailliert und anschaulich über die Struktur des Unternehmens, über Import- und Exportwege von Rohöl und wie das Raffinerie-Verfahren funktioniert. Die Fragen aus der Gruppe in Bezug auf Rohöl-Verarbeitung und Verfahrenstechnik wurden fachgerecht und verständlich beantwortet. Bei der ausgiebigen Rundfahrt durch das Werk staunte so mancher über die Größe der Anlagen und des gesamten Betriebsgeländes. Das in der Theorie erfahrene konnte zudem veranschaulicht werden. Kainzelsperger und zweiter Vorstand der Freien Wähler, Torsten Erlemeier, bedankten sich für die interessante Betriebsbesichtigung und in Kirchdorf angekommen ließ man den Nachmittag im Gasthaus Schönhofer ausklingen. Für Kainzelsperger gab es als Dankeschön einen Applaus für Planung und Organisation der Fahrt. − hmo/Foto: red
Pressebericht vom 13-10-2011 PNP Lokalteil
Der neue Raum ist bis auf den Anstrich fertig. Bürgermeister Joachim Wagner (2.v.li.) freute sich über die Eigeninitiative der beiden Gemeinderäte Horst Eichinger (li.) und Josef Maier (re.) sowie die Spende von Heinrich Sommer (2.v.re.). −Foto: HopfenwiePreiswerter Abstellraum im Seniorenheim
Mehr Platz durch Eigeninitiative von Gemeinderäten und Spenden geschaffen
Kirchdorf.Das Seniorenheim in Ritzing kann sich über einen zusätzlichen Abstellraum freuen − und das, ohne finanziellen Aufwand seitens Gemeinde oder des Heims.
Beim Besuch einiger Gemeinderäte des Werkausschusses wurde auf den Platzmangel für gebrauchte Rollstühle und dergleichen hingewiesen. Im Nebengebäude fiel Horst Eichinger der alte Schweinestall auf, der mit relativ geringem Aufwand in Trockenbauweise optimal umgebaut werden könnte. Eichinger wollte mit Gemeinderatskollegen Josef Maier (beide FW) das Vorhaben in Angriff nehmen. Er sprach Heinrich Sommer, von der Firma AST Sommer, auf Baumaterial für die Maßnahme und die damit verbundenen Kosten an. Spontan erklärte sich Sommer dazu bereit, die Teile für den Trockenbau zu spenden.
Nach ein paar Vorgesprächen stand dem Plan nichts mehr im Weg. Futtertröge, Trenngitter und Mauerbänke wurden entfernt, der Boden ausgeglichen und mit Unterstützung von Alexander Eichinger und Daniel Gschöderer konnte ein geräumiger Abstellraum geschaffen werden. Kürzlich besichtigten die Verantwortlichen die fertige Baumaßnahme, die bereits vom Seniorenheim kräftig genutzt wird. Bürgermeister Joachim Wagner sprach sowohl den freiwilligen Helfern, die rund 50 Arbeitsstunden in den Umbau investierten, als auch Heinrich Sommer seinen Dank aus.
Dieser hob die Wichtigkeit von Senioren und Kindern in der Gesellschaft hervor. Er habe stets ein offenes Ohr, wenn es gilt, diesen Altersgruppen zu helfen. Nach der Besichtigung des Umbaus versprach er, auch noch den Anstrich machen zu lassen. − hmo
Pressebericht vom 25-08-2011 PNP Lokalteil
Die Freien Wähler und die Sportfreunde Berg verbrachten mit Ferienkinder einen Tag am Minigolfplatz. Die Besten waren Tanja Bachmaier und Andreas Lachhammer (vorne 2.u.3.v.re.) - Foto : ErlemeierMinigolf- und Radlspaß
Ferienprogramm der Freien Wähler und Sportfreunde Berg
Kirchdorf.Als "gelungene Veranstaltung" haben die Freien Wähler und die Sportfreunde Berg ihren Beitrag zum Ferienprogramm der Gemeinde abgehakt. Insgesamt 21 Personen − 14 Kinder zwischen zehn und 13 Jahren sowie sieben Begleitpersonen − schwangen sich auf aufs Rad und traten fest in die Pedale, um ihr Ziel, das Minigolfstüberl in Obersimbach, zu erreichen.
Noch am Vormittag zeigten die in Gruppen aufgeteilten Kinder bei einem ersten Wettkampf ihr Geschick im Umgang mit Minigolf-Schläger und Ball. Das gewisse Quäntchen Glück war dabei ebenso wichtig wie eine zielgerichtete Ballführung. Doch das Wichtigste war der Spaß am Spiel, und den hatten Kinder und Erwachsene gleichermaßen, freuten sich die Vorsitzenden der Freien Wähler Walter Unterhuber und Torsten Erlemeier sowie Bert Hauswirth von den Sportfreunden Berg.
Gestärkt mit Würstl und Getränken nahmen die Burschen und Mädchen die zweite Runde Minigolf in Angriff und gaben ihr Bestes. Beide Durchgänge wurden zum Schluss zusammengezählt und ausgewertet. Unterhuber hatte zwei Pokale mitgebracht, die er an die besten Minigolfer dieses Ferientages, Tanja Bachmaier und Andreas Lachhammer, überreichen konnte. Zusätzlich gab’s von Wirt Josef Dietl noch für jedes Kind ein kleines Geschenk.
Gemeinsam radelte die Truppe wieder zurück zum Ausgangspunkt, dem Gelände der Strohamer Sumpfbiber in Hitzenau. Unterhuber bedankte sich bei den Kindern für ihr vorbildliches Verhalten, welches einen sicheren Verlauf der Veranstaltung ohne besondere Vorkommnisse ermöglichte, und bei den ehrenamtlichen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung. − hmo
Pressebericht vom 06-07-2011 PNP Lokalteil
Waghalsige Sprünge zeigten Dominik Robeis (dunkler Anzug) und Stefan Hinterleuthner von den Judokas.Grillfest der „Freien“ wie in den Anfängen
FW versuchen Veranstaltung neues Leben einzuhauchen − Buntes Rahmenprogramm
Die Sonne gehört zum Logo der Freien Wähler, und genau diese war es, welche beim großen Grillfest der „Freien“ vergessen hatte, ihre Strahlen auszusenden. In Folge dessen hielt sich die Besucherzahl in Grenzen, obwohl sich das Vorstandsteam rund um „Chef“ Walter Unterhuber vorgenommen hatte, mit einem umfangreichen Rahmenprogramm dem Grillfest neues Leben einzuhauchen.
Zurück zu den Anfängen, dachten sich die „Freien“, die vor vielen Jahren die ersten Feiern bei den Edelweißschützen in Machendorf abgehalten hatten, irgendwann nach Ritzing auf das Areal der Bräuhausschützen wechselten, zum Schluss im Gasthaus der „Wirt’s Kathi“ feierten und nun wieder das Schützenheim der Edelweißen mit großem Parkplatz als Festplatz nutzten.
Von Weitem sah man die große Hüpfburg für Kinder sowie einige Oldtimer-Bulldogs und -Autos, die sich in Hochglanz präsentierten. Die Judokas, eine Abteilung des TSV, präsentierte im Schützenheim ihr Können und Vorstand Thomas Dorner verstand es durch gekonnte Moderation, den Besuchern diese Sportart näher zu bringen. Die Judo-Kids zeigten vom Aufwärmtraining bis zur sicheren Falltechnik und reellen Kampfszene ein breites Spektrum ihres Könnens. Gemeinderat Horst Eichinger war mit seinem Pferdegespann gekommen und bot für Klein und Groß eine gemütliche Rundfahrt mit zwei PS.
Horst Eichinger Fotos: Hopfenwieser lud die Besucher zu einer Rundfahrt mit zwei PS ein. −Schneidig mit Lederhose und feschem Dirndl präsentierten sich die Burschen und Mädchen der Kindergruppe des Trachtenvereins Inntaler, unter stellvertretender Leitung von Claudia Gererstorfer. Zur musikalischen Begleitung durch Wolfgang Tappert tanzten sich die Kinder mit unter anderm „Kikeriki“, Kreuz- und Sternpolka, in die Herzen der Besucher und durften sich über viel Applaus freuen. Tappert blieb im Anschluss bei den „Freien“ und bestritt den musikalischen Teil der Feier.
Stärken konnten sich die Gäste mit Grillfleisch und Würsten sowie einem ansehnlichen Kuchenbuffet, bei dem auch das Schmalzgebackene nicht fehlte. Vorstand Walter Unterhuber dankte allen, die sich für das Fest Zeit genommen hatten und versicherte, dass es 2012 eine Fortsetzung mit hoffentlich mehr Sonne und Gästen geben wird.
Von Monika Kirchdorf. Hopfenwieser
Passauer Neue Presse vom 20-Mai-2011
Foto: HopfenwieserKirchdorf. Walter Unterhuber heißt der neue Vorstand der Freien Wähler in Kirchdorf.
Er löste damit Eduard Kainzelsperger ab, der zwei Jahre an der Spitze der Freien Wähler stand und davor zwölf Jahre das Amt des Vizes inne hatte. Kainzelsperger bleibt jedoch weiterhin Fraktionsvorsitzender der FW im Gemeinderat und verspricht sich mit der Doppelspitze Unterhuber-Kainzelsperger eine konstruktive Zusammenarbeit. Zur Seite steht Unterhuber als Stellvertreter ab sofort Torsten Erlemeier, der voller Motivation den Vorstand unterstützen und mit neuen Ideen „frischen Wind“ in die Reihen bringen will.
„Zeitlich bedingt“, so begründete Kainzelsperger seinen Entschluss, nicht mehr als Vorstand zu kandidieren. Außerdem sollten junge Leute nachrücken. Es sei Zeit für einen Wechsel, so Kainzelsperger bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler. Vor der Neuwahl sprach er von den Gemeinderatssitzungen im abgelaufenen Jahr und den getroffenen Entscheidungen.
Als gute Lösung bezeichnete er das Ergebnis des Bürgerentscheids in Bezug auf den Grundstücksverkauf für ein Umspannwerk und die geplante 380 kV-Leitung. Mit dem Mittelschulverbund mit Simbach hat nun die Hauptschule in Kirchdorf wieder mehr Chancen auf Bestand und der Bebauungsplan „Wirtswiese“ wird dem Gemeinderat noch einiges Kopfzerbrechen machen, meinte Kainzelsperger, denn die Freien Wähler würden es nicht so einfach hinnehmen, dass einem bestehenden Lebensmittelmarkt der Garaus gemacht wird, nur weil man einen Investor für „Kirchdorf Mitte“ gefunden hat.
Werner Lechner kritisierte, dass er zur „Wirtswiese“ einen Plan entworfen hätte, ihn dem Bürgermeister gab, dieser ihn jedoch nie dem Gremium vorgestellt hätte, was die anwesenden Gemeinderäte bestätigten.
Gemeinderat Horst Eichinger wusste einiges über das Seniorenheim St. Josef in Ritzing zu berichten und Josefine Strohhammer informierte über die Sitzungen des Bauausschusses. Kainzelsperger betonte, dass bei den Freien Wählern kein Fraktionszwang herrsche und jeder Gemeinderat für sich Entscheidungen treffen kann.
Er informierte die Anwesenden über den Kreisverkehr in Atzing, der angeblich am 27. Juni in Angriff genommen wird, die neue Tempo-30-Zone im Stadlecker Weg, kritisierte die Breitbandversorgung in der Gemeinde, stellte Julbach in diesem Bereich als Vorzeigegemeinde dar und versicherte, dass Breitband ein wichtiger Grund für Ärzte, Geschäftsleute und Betriebe bei der Wahl ihrer Niederlassung sei.
Josef Maier, Ausschussmitglied im Zweckverband, brach eine Lanze für diesen und listete auf, was der Verband in letzter Zeit unter anderem am Minigolfplatz bzw. am Waldsee und Badesee Gstetten geleistet hat. Kritik übte er an der Unvernunft mancher Bürger, die ihren Sperr- und Sondermüll an den abgelegendsten Stellen in Wald und Flur „wild“ entsorgen. Er richtete seinen Appell an alle Gemeindebürger, dem Einhalt zu gebieten. Das heißt Augen und Ohren offen zu halten und Beobachtungen sofort der Gemeinde oder der Polizei zu melden.
Schatzmeister Werner Forster gewährte einen Einblick in die Bewegungen der Kasse und verwies auf ein Plus, mit dem die Kasse abgeschlossen werden konnte. Gerhard Spannbauer bestätigte die Richtigkeit der Buchungen und lobte Forster für dessen Arbeit als Kassier.
Bei der Neuwahl mussten die beiden Vorstände und der Kassier laut Satzung schriftlich gewählt werden, mit dem Ergebnis, dass Walter Unterhuber als neuer Vorstand an der Spitze steht, Torsten Erlemeier sein Stellvertreter ist und die Kasse der Freien Wähler in den bewährten Händen von Werner Forster bleibt. Per Akklamation wurde Michael Killermann zum Schriftführer gewählt und neben den FW-Gemeinderäten gehören Johann Eckl-Langrieger und Werner Lechner als Beisitzer zur Vorstandschaft.
„Wir werden eine gute Spitze bilden“, so Kainzelsperger, der Fraktionssprecher bleibt. Er ging zum Abschluss auf den Austritt des Bürgermeisters aus der FW-Gruppierung ein. Er bedauerte dies und versicherte, dass die Freien den Rathauschef unterstützt hätten, wo sie konnten. Gerade in Bezug auf Grundstücksverkauf, Winterdienst-Umstellung, Fahrzeug-Neukauf oder Wirtswiese gab es unterschiedliche Meinungen und da bei den Freien kein Fraktionszwang bestehe, hat jeder nach bestem Wissen und Gewissen abgestimmt. Kainzelsperger fügte hinzu, dass man sich mit dem Bürgermeister nicht im Streit getrennt hätte.
Walter Unterhuber versicherte, dass er bis heute kein Problem mit Wagner habe, mit ihm das Gespräch gesucht, dies jedoch nicht gefruchtet habe. „Wir sind frei denkende Geister und entscheiden so, wie wir es für richtig halten“, meinte Unterhuber. Der Bürgermeister hätte sich für diesen Schritt entschieden. Im Blick zurück auf die gefällten Entscheidungen, würde man nicht vieles anders machen. Was gemacht wurde, war gut, so Unterhuber, der sich bei Kainzelsperger und Josefine Strohhamer für deren Arbeit bedankte. Voller Zuversicht, „einiges auf die Beine zu stellen“, wandte sich Unterhuber an die frisch gewählte Vorstandschaft.
Die erste Idee wird bereits am 25. Juni um 15 Uhr in die Tat umgesetzt: An diesem Tag planen die Freien Wähler ein Grillfest am bzw. im Schützenheim der Edelweißschützen in Machendorf, mit Kutschenfahrt, Oldtimern, Musik, Auftritten der Inntaler Trachtler, Hüpfburg und Ehrung langjähriger Mitglieder. Außerdem beteiligen sich die Freien Wähler mit den Sportfreunden Berg am Ferienprogramm. Ebenfalls geplant ist eine Firmenbesichtigung der OMV
Passauer Neue Presse vom 22.12.2008
Freie Wähler Kirchdorf unter neuer Führung
- Josefine Strohhammer übergibt Vorsitz nach zwölf Jahren an Eduard Kainzelsperger -
Kirchdorf; Gute Stimmung herrschte bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Kirchdorf. Vorsitzende Josefine Strohhammer konnte auf der gut besuchten Veranstaltung auf ein erfolgreiches Jahr zurück blicken. Der Höhepunkt waren sicher die Kommunalwahlen im Frühjahr, bei denen die Freien Wähler einen überwältigenden Erfolg errungen hatten: Bürgermeister Joachim Wagner war mit drei Vierteln der Stimmen im Amt bestätigt worden, insgesamt acht Kandidaten der FW hatten den Sprung in den Gemeinderat geschafft und die Gruppierung zur stärksten Fraktion in Kirchdorf gemacht.
Fraktionssprecher Eduard Kainzelsperger gab einen Rückblick über die vergangenen sechs Monate und stellte auch die aktuellen Entwicklungen in der Gemeindepolitik dar. Dabei konnte er ein durchaus positives Fazit ziehen.
Kassier Werner Forster präsentierte die Finanzsituation kurz und stimmig und hob die Kosten für den Wahlkampf als größten Ausgabeposten hervor, Kassenprüfer Gerhard Spannbauer bestätigte ihm einwandfreie Arbeit.
Nachdem die Vorstandschaft einstimmig entlastet worden war konnte Wahlleiter Gerhard Spannbauer zu den Neuwahlen überleiten. Da Josefine Strohhammer nach zwölf Jahren an der Spitze der Freien Wähler Kirchdorf nicht mehr für dieses Amt kandidierte wurde der bisherige Stellvertreter Eduard Kainzelsperger als 1. Vorsitzender vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Neuer Stellvertreter wurde Walter Unterhuber. In die weiteren Funktionen wurden gewählt:
Kassier: Werner Forster, Schriftführer: Michael Killermann, Kassenprüfer: Gerhard Spannbauer und Rudolf Arentzen, Pressewart: Klaus Millrath.
Als Beisitzer wurden Johann Eckl-Langrieger und Torsten Erlemeier gewählt. Bürgermeister Joachim Wagner sowie die Gemeinderäte Josefine Strohhammer, Horst Eichinger, Josef Plechl und Josef Maier gehören dem Gremium aufgrund ihrer Tätigkeit automatisch als Beisitzer an.
Abschließend bedankte sich der neue Vorsitzende Eduard Kainzelsperger bei seiner Vorgängerin Josefine Strohhammer für zwölf erfolgreiche und arbeitsintensive Jahre an der Spitze der Kirchdorfer Freien Wähler mit einem großen Blumenstrauß. Auch der bisherige Schriftführer Günter Strohhammer erhielt für seine langjährige Arbeit ein Präsent der neuen Vorstandschaft.
PNP am 07-12-2007

Die Freien Wähler stellen jetzigen Bürgermeister erneut als Kandidaten für den Chefsessel im Rathaus auf
Kirchdorf. 20 Kandidaten für die Gemeinderatsliste und einen für das Bürgermeisteramt nominierten die Freien Wähler Kirchdorf kürzlich im Gasthaus Inntalhof. 28 Wahlberechtigte schickten dabei den amtierenden Bürgermeister Joachim Wagner geschlossen in den Wahlkampf. Gerhard Spannbauer, Leiter der geheimen Wahl, konnte als Ersatzmann für Wagner Eduard Kainzelsperger, mit einer Gegenstimme, bekannt geben.
Beide nahmen die Wahl erfreut an und Wagner sprach von seiner bisherigen Amtszeit als fünf „wunderbare, schöne, aufregende Jahre“, verbunden mit anspruchsvoller und teils stressiger Arbeit. Er ließ diese Zeit Revue passieren, informierte unter anderem über Investitionen, Schuldenabbau, die Otto-Steidle-Halle, verwies auf Straßenbau, Baugebietsausweisung, Anschaffung des Salzsilos, Neuausstattung der Spielplätze, die gute Arbeit in der Gemeinde und die Bierstraße, die „a wengerl dratzt hod“.
Wenn es auch derzeit kleine Störungen gibt, so bezeichnete Wagner das Verhältnis im Gemeinderat als „nicht schlecht“. Er bedauerte, dass sich Georg Schachtner und Josef Schlehaider als Gemeinderäte nicht mehr zur Wahl stellen und wollte sich für die Arbeit in der Zukunft - sollte er wieder zum Bürgermeister gewählt werden - noch nicht ausführlich äußern.
„Doch es steht einiges an“, meinte Wagner, der das von Klaus Millrath erstellte Konzept für die Freien Wähler über Prospekte, Werbung und bei den Wahlveranstaltungen, die am 24. Februar 2008 beim Kirchenwirt in Seibersdorf, am 27. Februar im Schützenheim Machendorf, am 28. Februar im Kirchenwirt „Bräustüberl“, dem ehemaligen Gasthaus Entholzner und am 1. März im Ritzinger Schützenheim, bekannt geben will.
Keinen Grund zur Emotionalisierung sah Klaus Millrath beim derzeitigen Konflikt um den Bau einer Hackschnitzelheizung bzw. Nutzung der bestehenden Biogasanlage. Sachlichkeit und Überzeugung sollten im Vordergrund stehen, so Millrath, alles andere würde die Sache nur noch mehr aufheizen. Ihr Unverständnis zu dieser Thematik äußerte auch Josefine Strohhammer, Ortsvorsitzende der Freien Wähler.
Nicht nur reden, sondern zupacken, so das Motto der Freien, die beklagten, dass es immer schwieriger wird, Leute für das Ehrenamt des Gemeinderates zu finden, sich jedoch erfreut über ihre volle Liste zeigten.
20 Bewerber und drei Ersatzleute stellten sich als Kandidaten zur Gemeinderatswahl vor und nannten „ihre“ Motivation mit dazugehörigen Zielen. Die Liste, auf der sich Bürgermeister Joachim Wagner auf Platz eins und auch die amtierenden Gemeinderäte Josefine Strohhammer, Eduard Kainzelsperger, Klaus Millrath und Josef Maier befinden, wurde von Platz eins bis fünf im Block abgestimmt. Die restlichen, neuen Bewerber konnten die Wahlberechtigten je nach Meinung auf einen Listenplatz „setzten“.
11 143, also 29,1 Prozent, der Gesamtstimmen heimsten die Freien Wähler 2002 bei den Kommunalwahlen ein und hoffen, dieses Ergebnis beibehalten oder vielleicht toppen zu können. Denn die Gemeinderatswahl ist eine überschaubare Wahl und die Leute werden meist gezielt gewählt, so Wagner. Josefine Strohhammer erledigte alle Formalitäten und Fraktionsvorsitzender Eduard Kainzelsperger informierte über die Platzierungen auf der Kreistagsliste von Joachim Wagner (Listenplatz 5), Eduard Kainzelsperger (16), Josefine Strohhammer (26), Klaus Millrath (59) und Jürgen Jeitner von den Jungen Freien Wählern mit Platz 14.
DIE LISTE DER FREIEN WÄHLER KIRCHDORF
1. Joachim Wagner (57), 1. Bürgermeister, Ritzing
2. Josefine Strohhammer (51), Sozialpädagogin, Weier
3. Eduard Kainzelsperger (52), selbstst. Kfz-Meister, Machendorf
4. Klaus Millrath (49), Kommunikationsleiter, Machendorf
5. Josef Maier (69), Maurer i.R., Hitzenau
6. Evi Töpfl (29), Erzieherin, Stölln
7. Horst Eichinger (47), Chemiearbeiter, Ecken
8. Gerhard Spannbauer (43), Bankbetriebswirt, Hitzenau
9. Michaela Erlemeier (39), Bankangestellte, Ramerding
10. Michael Killermann (36), Labortechniker, Hitzenau
11. Robert Gring (40), Einkäufer, Hitzenau
12. Werner Forster (63), Lehrer, Königsdobl
13. Walter Unterhuber (43), Krankenpfleger und Heilpraktiker, Ritzing
14. Hans Eckl-Langrieger (50), Landwirtschaftsmeister, Armeding
15. Josef Plechl (55), Schlosser, Hitzenau
16. Werner Lechner (50), Immobilienmakler, Kirchdorf
17. Michael Wiedorfer (39), Polizeiobermeister, Machendorf
18. Jürgen Greilinger (36), Versicherungsfachmann, Ramerding
19. Kurt Reitmajer (40), Laborant, Machendorf
20. Ludwig Hufnagl (65), Rentner, Ölling
Ersatzkandidaten:
Josef Spanseiler (54), Beamter a.D., Kirchdorf
Günter Strohhammer (51), Projektmanager, Weier
Peter Geiwagner (51), Technischer Angestellter, Armeding
Mitteilungsblatt des Bürgermeister Oktober 2007
5. v. links Bürgermeister Joachim Wagner, 7. v. links Altbürgermeister Max Riedl, 8. v. links Bauhofleiter Rainer FuchsFreie Wähler erkunden Kirchdorf mit dem Rad
- Julbach und Kirchdorf verstärken Zusammenarbeit -
„Information vor Ort“ – unter diesem Motto haben sich die Freien Wähler aus Kirchdorf und Julbach zusammen getan, um die jeweils andere Gemeinde besser kennen zu lernen. Den Auftakt bildete jetzt eine insgesamt dreistündige Radltour durch das Kirchdorfer Gemeindegebiet, bei der Bürgermeister Joachim Wagner verschiedene Liegenschaften und Projekte vorstellte. Vom Treffpunkt am Kirchdorfer Sportplatz ging es über den Gstettener Badesee zur Kläranlage in Seibersdorf und von dort zum Brunnen 3 im Harter Forst. Über die Großbaustelle der Bierstraße fuhr die Gruppe weiter zum neu gestalteten Kinderspielplatz in der Josef-Karl-Nerud-Straße. Das Seniorenheim St. Josef und die Schule mit ihren Baustellen alte Turnhalle, Pausenhof und Vorplatz bildeten den Abschluss einer interessanten und kurzweiligen Tour. Die Ortsvereinsvorsitzenden Josefine Strohhammer und Johann Eckerl zeigten sich sehr erfreut über die rege Teilnahme an der ersten gemeinsamen Radltour. So waren neben Julbachs Altbürgermeister Max Riedl insgesamt sechs Gemeinderäte und etliche interessierte Bürger beider Kommunen mit dabei. Der Nachmittag fand seinen Ausklang dann in der Kirchdorfer Traditionsgaststätte Wirts-Kathi (Kirchenwirt). Nach der sehr guten Resonanz soll der Informationsaustausch demnächst seine Fortsetzung auf Julbacher Gebiet finden. Klaus Millrath

Gute Laune trotz schlechtem Wetter!
34 Kinder und 11 Erwachsene ließen sich ihren Ausflug, den die Freien Wähler Kirchdorf und die Sportfreunde Berg gemeinsam im Rahmen des Ferienprogramms anboten, auch von strömendem Regen nicht vermiesen. Die Organisatoren Josefine Strohhammer und Engelbert Hauswirth verlegten das Reiseziel kurzerhand von Haag am Hausruck nach Bad Schallerbach - damit also Wellenhallenbad mit famoser Rutschenlandschaft statt „Weg der Sinne“. So konnten die Teilnehmer das nasse Element genießen, anstatt sich unangenehm davon berieseln zu lassen.
